Die Rauhnächte: Quelle der Ruhe und Kraft

Bei diesen Nächten denkt man sofort an eisige Winterstürme und Schneetreiben. Doch der Begriff "Rauhnächte" kommt nicht etwa daher, dass die Witterung besonders rau wäre, es hat mit dem Brauch des Räucherns zu tun, der vielerorts traditionell gepflegt wurde. Vor allem  Reinigungs- und Schutzräucherungen wurden während der Rauhnächte durchgeführt. In den meisten Regionen beginnen die zwölf heiligen Nächte in der Nacht auf den 25. Dezember um 0:00 Uhr und enden am 6. Januar, dem Dreikönigstag, um 24:00 Uhr. Das ist eine ganz besondere und magische Zeit voller Legenden, Märchen und Mythen. Diese 12 Nächte können wir nutzen, um auf das vergangene Jahr zurückzublicken, uns auf das nächste vorzubereiten. Aber auch um unser Gespür für das Wesentliche, das den Augen oft in unserem Alltag verborgen bleibt, zu schärfen. Je schnelllebiger die Zeit wird, desto stärker wächst in uns die Sehnsucht nach Ruhe, innere Einkehr und Meditation.

Heilige Zeit des Übergangs in die Anderswelt

Die Rauhnächte sind auch Orakelnächte, deshalb sind sie nach alter Tradition auch für das Befragen von Orakeln sehr gut geeignet. Kartenlegen, aber auch Runen Orakel und Knochen-Werfen wurde angewandt um die Zukunft vorherzusagen. Diese Zeit ist eine geheimnisvolle, mystische Zeit, in der die Tore zu anderen Dimensionen geöffnet sind und so der Übergang zu den anderen Ebenen leichter ist, als zu einer anderen Zeit im Jahr. Da die Grenzen zwischen Diesseits und Jenseits ist zu dieser Zeit durchlässiger sind, schützten sich früher mittels Pentagramm die Menschen vor Geistern, Dämonen und Seelen Verstorbener. Auch Hexen sollen zu dieser Zeit besondere Macht haben. Hexen der weißen Magie wissen über die Macht des Pentagramm und nutzen es für Schutz, Gesundheit, Segen und Fruchtbarkeit.

Die 12 Rauhnächte sind zudem Sinnbild für die 12 Monate des Folgejahres und bilden eine Brücke zwischen Diesseits und Jenseits. An diesen Tagen können daher besondere Dinge passieren, da das Band der diesseitigen zur jenseitigen Welt viel stärker ist als gewöhnlich. Auch wenn einige Bräuche und Rituale heute veraltet scheinen, können wir diese geheimnisumwitterte Schwellenzeit nutzen, um innezuhalten und der Stille und Besinnung in unserem Leben ein wenig mehr Raum zu geben. Es lassen sich in diesen Nächten auch verschiedene Naturphänomene beobachten, wie der besonders niedrige Stand der Sonne, das besondere Empfinden feinfühliger Menschen, oder ein verändertes Verhalten der Tiere.

Zeit der Transformation

Der Weg in unser Innerstes führt uns in die Tiefe zu unseren Wurzeln. Hier können plötzlich Themen oder Gefühle auftauchen, von denen wir dachten, dass wir sie schon längst hinter uns gelassen hätten. Vergebung, Verzeihen und Liebe, sind der Schlüssel, der uns frei macht und durch dessen sich alles bereinigen lässt. Jede Schöpfung im Universum entsteht durch ein Gefühl oder einen Gedanken und hat viel mehr Kraft als wir uns vorstellen können. Wenn Sie diese Nächte bewusst begehen, können Sie die Weichen für das bevorstehende Jahr günstig stellen, um so ein erfülltes Leben im Einklang mit der höheren Natur zu führen. Dabei können Ihnen Wandtattoos der weißen Magie, in Ihren eignen vier Wänden hilfreiche Kraft, Schutz und Inspiration geben. Diese Wandbilder eignen sich auch besonders gut für Hexen Altare, Alchemisten Wohnzimmer und Meditationsräume.

Die wilde Jagd Zu Silvester, also der Mitte der Rauhnächte soll Odin der germanische Göttervater, aber auch Kriegs- und Totengott der nordischen Mythologie, sein Unwesen treiben.  Unter anderem sollen sich böse Menschen in Werwölfe verwandeln und tote Seelen Menschen heimsuchen. Starke Stürme die zu dieser Zeit herrschten verstärkten die Angst der Menschen noch mehr und sorgten für eine gruselige und mystische Stimmung. Unsere Runen Wandtattoos wie Vegvisir,  aber auch Aegishjalmur, der Helm der Ehrfurcht sind Schutzsymbole die während der Rauhnächte für Schutz sorgen können. Wikinger trugen sie als Amulett, um sich vor magischen Angriffen zu schützen.